Nana Petzet am einräumen

“Nana Petzet stellt seit etwa fünf Jahren ihre künstlerische Arbeit unter den Titel Sammeln Bewahren Forschen Abfallwiederverwertungssystem. Ausgehend von dem Recyclingsystem Grüner Punkt sammelt sie Verpackungsmüll.
Für ein|räumen inventarisiert sie ihre Sammlung vor Ort in der Kunsthalle.
Mit Hilfe des Computerprogramms HIDA MIDAS (Hierarchischer Dokument Administrator/Marburger Informations-, Dokumentations- und Administrationssystem) werden ihre eigenen Sammlungsobjekte und Fundstücke nach verschiedenen Merkmalen klassifiziert.
Die Registratur entspricht dem üblichen Vorgehen von Museumsleuten und Kunstwissenschaftlern, die mit diesem Programm täglich arbeiten. ”

räumen.org – Nana Petzet

SFLan — Community Wireless

October, 2003

“People need to not only download our content, but to upload content to us,” I.A. founder Brewster Kahle says. And given that current networks, with their slow upload speeds, make this a difficult task, he decided to build his own network.

Called SFLan, Kahle’s community wireless network is a “distributed network,” which means anybody using it can also become a “node,” or a network distribution point. “In the old days, you could tell a modem to dial some numbers and it became part of the system. Others could relay through it,” Kahle says.

SFLan is based on the same principle. For $1,000, Brewster and his team will come to your house and set up a node on your roof. It’s basically just a small white box that holds some open-source software and two antennae: one that links to the network and one that other users can point their antennae at to log on. To date, they have 18 nodes running throughout San Francisco. Anyone with a wireless card can jump on a node and use the network for free (a map of these nodes is available at woody.archive.org/nagios/cgi-bin/statusmap.cgi).

sfbg.com | news

Delays in Wi-Fi talks for S.F. frustrate Google executive

In an interview with The Chronicle, Chris Sacca, who leads Google’s special projects, voiced frustration with what he called the city’s slow negotiating style. Sacca said that talks to come up with a final contract have advanced little since they started and that officials have made unreasonable demands, including a request for free computers and a share in revenues.

“Every meeting is like the first,” he said.

Sacca’s criticisms are the first by Google about the city’s oversight. Initially, officials said the wireless Internet network would be built by the end of the year, but the city now says the service will be delayed at least until 2007.

Delays in Wi-Fi talks for S.F. frustrate Google executive

Deutsche Nationalbibliothek soll deutsches Internet archivieren

“Manche Gesetze haben einfach nicht das Zeug, rechtzeitig von der Öffentlichkeit bemerkt zu werden. Das „Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek” ist so eines. Einen Tag vor Heiligabend 2005 ist der Entwurf der Bundesregierung dazu veröffentlicht worden, zu einem Zeitpunkt also, als viele Politiker und Journalisten schon in Feiertagslaune gewesen sein dürften.

Beschlossen wurde dieses Gesetz am 22. Juni 2006: Das war zwei Tage vor dem Achtelfinale der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM gegen Schweden. Im Taumel der WM erschien das Gesetz im Bundesgesetzblatt eine Woche später, zwei Tage vorm Viertelfinale gegen Argentinien.”

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Pubdate: 20.09.2006
Source: Hannoversche Allgemeine Zeitung
Contact: info@madsack.de
Copyright: © Hannoversche Allgemeine Zeitung
Website: http://www.haz.de/
Online: http://www.haz.de/politik/290854.html

Das globale Telefon – Skype!

Kämpfe im Telefonmarkt gibt es genug: lokale, regionale, nationale, internationale Anbieter versuchen sich gegenseitig die Kunden abzuringen: Vergünstigungen, Sonderangebote und andere Goodies sollen eine offene Welt der Kommunikation vortäuschen. Dabei wird nirgendwo vom Kleingedruckten und den Mauern aus Vertragsklauseln berichtet. Darauf können auch wir verzichten.

Relativ unbeachtet vollzieht sich gleichzeitig eine weitere Revolution. Skype ist ein Telefonservice übers Internet und wer es nutzen will, lädt einfach die kostenlose Software herunter und kann bereits mit anderen Skype-Usern telefonieren. Keine Unterschriften, keine Pauschalen, keine Haken! Die Qualität ist hervorragend und das Telefonbuch wächst und wächst.

Wirklich interessant wird Skype durch die Bezahlangebote. Wer Guthaben erwirbt, kann für 2 cents die Minute in fast alle europäischen Länder, die USA und weitere Länder telefonieren. Es gibt zwar noch keine Flatrate, aber 2 cents/Minute brauchen den Vergleich mit anderen Tarifangeboten der herkömmlichen Telefondiensteanbieter nicht scheuen. Und wer über Skype erreichbar sein will, kann sich für drei Euro im Monat eine Telefonnummer kaufen.

Dass es sich hier um ein Produktivitätstool erster Klasse handelt, zeigt das folgende Beispiel: meine Tochter studiert aktuell in Indien (Delhi). Sie hat dort ein Handy erworben und ist damit telefonisch erreichbar. Aber die Gebühren für Telefonate sind mit den meisten Anbietern zu hoch (wenn eine Stunde telefonieren sechs Euro kostet, dann müssen die Reisebeschreibungen leider warten, bis sie nicht mehr frisch sind!). Jetzt hat meine Tochter in ihrer Wohnung in Delhi ebenfalls DSL. Durch Skype sind wir endlich hervorragend verbunden und zahlen nichts für das Telefonat. Wir reden über alles wichtige und ich bekomme ausführliche Erzählungen aus dem jetzigen Indien: 25 Millionen Menschen leben alleine in Delhi!

Mutig geworden, leite ich eine Konferenz ein. Die Skypesoftware lässt diese Funktion zu. Meine Mutter, die Oma, lebt in Bayern auf dem Land, hat zwar einen angemessenen Computer, aber immer noch kein DSL!!! Deshalb gibt es bei ihr noch kein Skype. Aber ich kann sie ja anrufen, von Skype aus für 2 Cents die Minute. Ich versuchs und komme durch, die Oma ist dran und denkt zuerst, dass ich aus Indien anrufe …;-) (schöner wärs ja!). Aber ich sitze in Berlin, bin mit meiner Tochter in Delhi kostenlos per Skype verbunden und schalte die Oma per Festnetzanruf aus Skype zu unserer Familienkonferenz – für 2 cents die Minute! Die Oma ist in Eile – sie hat noch mehr Kinder und Enkel – und deshalb bleibt diese erste Online-Tele-Konferenz noch kurz – es war auch kein Sekt bereitgestellt!

Für dreissig Cent haben wir zu dritt fünfzehn Minuten telefoniert: Indien, Berlin, Bayern. Gute Qualität, keine Beschwerden über die Technik! Nur Freude über die gelungene Verbindung.

Wir drei waren uns jedenfalls einig: endlich mal ne Neue Technologie, die funktioniert!
Skype

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Google News Archive Search

Google bietet jetzt auch einen Ausflug in die Vergangenheit: die “Google Archivesearch” (Google Archivsuche) bietet die Bestände einer “large collection of historical archives” (eine grosse Sammlung historischer Archive) zum Online-Stöbern an. Teilweise kostenlos, einiges nur gegen Bezahlung, können Artikel aus dem Time Magazine, dem Guardian, den BBC News, dem Washington Post Archive u.m. nach Stichwörtern durchsucht werden. Besonders interessant ist die Timeline, wo alle Treffer nach Jahresangaben sortiert werden. Da lassen sich dann auch Artikel vor 1900 nachlesen!

Nach einer kurzen Suche im neuen Angebot wird schnell klar, dass es sich hier noch um ein Online-Baby handelt: die Treffer sind sehr lückenhaft und keineswegs global. Auch eine deutsche Quelle wird angezeigt (HeiseOnline) – obwohl das deutschsprachige Angebot erst vorbereitet wird.

Beim aktuellen Stand des Projekts kann deshalb noch nicht von einem “globalen News-Archiv” die Rede sein. Aktuell ist “Google News Archivesearch” eine weitere Onlinedatenbank, von denen es schon viele für verschiedenste Zwecke gibt. Durch die unglaubliche Grösse des Googleimperiums ist es aber denkbar, dass Google auch im Segment Online-Archive mit diesem Newsportal bald eine führende Rolle spielt. Dazu müssen jedoch die Bestände weiter aufgefüllt werden.

Google News Archive Search