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Wikipedistik – die Wissenschaft-ler zur (deutschsprachigen) Wikipedia

… dort gibt es eine Liste der wissenschaftlichen Arbeiten über Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikipedistik/Arbeiten

Stylometry / Stilometrie – statistische Untersuchungen zum Sprachstil

Schon zum zweiten Mal gibt es auf dem jährlichen ChaosCommunicationCongress einen Workshop zu Stylometry / Stilometrie!

“Zu den Gegenständen der Stilometrie gehören die Charakterisierung und der Vergleich des Stils von Autoren, Gattungen, einzelnen Werken, Epochen und der Identifikation anonymer Autoren sowie der zeitlichen Einordnung von Werken. Auch für die Kriminalistik (forensische Linguistik) hat sie Bedeutung, z.B. bei der Analyse anonymer Schriftstücke. Ihre Methoden reichen von einfachen Auszählungen von Stileigenschaften, die für auffällig, charakteristisch oder sonstwie interessant genug angesehen werden, bis hin zur Anwendung anspruchsvoller Verfahren wie der Faktorenanalyse und mathematischen Modellierung von Stilen. Stilometrie ist insofern weitgehend identisch mit Quantitativer Stilistik oder auch Stilstatistik.” (aus wikipedia)

Wikipedia über Walter Höllerer – Recherchen zur Entstehungsgeschichte des enzyklopädischen Internet-Artikels

Medienwissenschaftliches Seminar im FB Medienberatung der TU-Berlin im Sommersemester 2010. Dozenten sind Dipl.-Medienberater Frieder Bronner, Dr. phil. Marduk Buscher, Prof. em. Dr. Friedrich Knilli. Jeden Donnerstag von 12 – 14 Uhr, Raum EB 417. Erster Termin 22. April.

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist eine der meistbesuchten Webseiten der Welt. Die Wikipedia ist gemeinnützig organisiert, kommt ohne Werbung aus und wird von ehrenamtlichen Redakteuren erstellt, die im Internet gemeinsam enzyklopädische Artikel erstellen. Die Informationen aus Wikipedia werden systematisch und massenhaft kopiert und weltweit verbreitet. Es gibt viele Versuche, die Qualität der Wikipedia-Artikel zu messen und zu beurteilen. Das System Wikipedia ist jedoch so neu wie der Buchdruck im Moment seiner Erfindung und alle Versuche, Wikipedia zu erklären, müssen sich ständig erneuern, weil Wikipedia selbst permanent überarbeitet und erweitert wird. Die Internetforschung ist noch eine junge Forschung, deshalb werden im Seminar die Forschungsmethoden einen Schwerpunkt bilden (qualitative Medienforschung, Grounded Theory, Digitale/Design Ethnography, Software für quantitative Methoden der Text- und Prozessanalyse).
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Über die Relevanz des „Lion-Feuchtwanger-Artikels“ in der deutschsprachigen Online-Enzyklopädie Wikipedia.de

Die Webseite “www.wikipedia.org” der Online-Enzyklopädie “Wikipedia”, mit Versionen in über 250 Sprachen, behauptete sich auch im Jahr 2009 unter den zehn meist genutzten Webseiten weltweit! Die Inhalte von Wikipedia stehen kostenlos zur Verfügung, dürfen kopiert, modifiziert und weiterverbreitet werden, was massenhaft genutzt und wiederum von Wikipedia dokumentiert wird. Deshalb kann vorausgesetzt werden, dass die Wirkung von Wikipedia weit über das Internet hinausreicht! Aus Anlass des 50. Todestages von Lion Feuchtwanger wollte ich wissen, wie sich die Abrufzahlen des Feuchtwanger-Artikels durch die gesteigerte, öffentliche Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit diesem Gedenktag veränderten.

Herunterladen: PDF-Datei: Über die Relevanz des „Lion-Feuchtwanger-Artikels“ in der deutschsprachigen Online-Enzyklopädie Wikipedia.de, Berlin 2010

Freifunk: ein interessantes Modell für selbstverwaltete Medien – Interview mit Professor Angelo Serpa aus Brasilien

Angelo Serpa aus Brasilien ist Professor an der Bundesuniversität Bahias (Universidade Federal da Bahia). Zur Zeit ist er Gastwissenschaftler (Post-Doktorand) im Geographischen Institut an der Berliner Humboldt-Universität. Jürgen Neumann von Freifunk-Berlin hat ihn zum Einsatz von freien/offenen Medien in Brasilien interviewt. Das Interview ist auf der Freifunkseite veröffentlicht.

Im Interview werde ich freundlicherweise kurz erwähnt: “… nach einer Idee von Frieder Bronner, von Openmedia hier aus Berlin, eine eigene Computerfabrik aufbauen, damit die Einwohner des Viertels selbst die Computer zusammensetzen. Das wäre vielleicht sinnvoller als alte Computer wieder aufzubereiten – vielleicht auch billiger…”

Freifunk für Brasilien

“Harlan – im Schatten von Jud Süß”, ein Film von Felix Moeller

Harlan - im Schatten von Jud Süss, Ein Film von Felix Moeller

Harlan – im Schatten von Jud Süss, Ein Film von Felix Moeller


Veit Harlan war der Regisseur des Nazipropagandafilms “Jud Süß“. Joseph Goebbels hat dazu 1939 in seinem Tagebuch notiert: “Der erste wirklich antisemitische Film”. Die Vorlage zum Film lieferte der Erfolg des Romans “Jud Süß” von Lion Feuchtwanger. Veit Harlan machte seinen Job gut, der Film ist über die Nazizeit hinaus noch immer eine der Quellen des globalen Antisemitismus. Felix Moeller hat in seinem Dokumentarfilm “HARLAN – Im Schatten von Jud Süß” (2009) die Familie Harlan interviewt und liefert ein überzeugendes Porträt von Tätern und Opfern.

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Jimmy Wales auf Schmusekurs

Die Zeitschrift Computerbild signalisierte mit folgender Schlagzeile Bedeutendes:

Wikipedia-Gründer: “Deutsche Ausgabe besser als englische”

Jimmy Wales hatte im April Berlin besucht und solche Schlagzeilen sind der deutschen Öffentlichkeit von diesem Besuch geblieben. Computerbild zitierte Wales auch wörtlich, auf deutsch: “Ich finde, dass das deutschsprachige Wikipedia eine höhere Qualität hat als das englischsprachige.

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Netzpublikationen in der Deutschen Nationalbibliothek

Seit einem halben Jahr sammelt die “Deutsche Nationalbibliothek” Veröffentlichungen im deutschen Internet:

“Zum Sammelgebiet Netzpublikationen gehören alle Darstellungen in Schrift, Bild und Ton, die in öffentlichen Netzen zugänglich gemacht werden. Die Sammelpflicht umfasst sowohl Internetpublikationen mit Entsprechung zum Print-Bereich als auch web-spezifische Medienwerke. Beispiele für Netzpublikationen sind elektronische Zeitschriften, E-Books, Hochschulprüfungsarbeiten, Digitalisate, Musikdateien oder auch Webseiten.”

Die Nationalbibliothek wird dazu Webseiten, Blogs, Foren und mehr automatisch erfassen und archivieren. Webseitenadministratoren brauchen sich nicht darum zu kümmern. Wer allerdings E-Books, E-Zeitschriften oder Disserationen veröffentlicht, muss diese bei der Nationalbibliothek melden.  Dateien im PDF-Format sind ausreichend.

Link zum Portal Netzpublikationen der Deutschen Nationalbibliothek